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Legasthenie im Instrumentalunterricht

Liebe Alle,

Sie hatten Interesse angemeldet, meine Arbeit über Legasthenie im Instrumentalunterricht lesen zu wollen oder wurden dort sogar zitiert. Ich freue mich sehr, dass die Arbeit nun fertig ist und ich sie Ihnen zur Verfügung stellen kann. Sie finden die ganze Arbeit und auch eine Kurzfassung zum praktischen Gebrauch auf meiner Internetseite unter:

https://www.annikas-musikecke.de/musikecke/paedagogikmusikpaedagogik/legasthenie-im-instrumentalunterricht/

Dort dürfen Sie diese selbstverständlich auch herunterladen und ich freue mich, wenn Sie den Link an Interessierte weitergeben.

Ich danke herzlich für Ihr Interesse und die tolle Zusammenarbeit mit vielen von Ihnen.

Mit vielen Grüßen,

Annika Sabrowski

Junge Aktive: Winterworkshop

Wir von den Jungen Aktiven veranstalten vom  17.01. bis zum 19.01.2020 unseren Winterworkshop. Dieser wird in der Jugendherberge Wannsee (Berlin) stattfinden.

Das Motto lautet „Beim Lernen durchstarten mit Legasthenie und Dyskalkulie“.

Es wird also um Lernstrategien und Lernforschung gehen. Denn Lernen ist nicht auf die Schule begrenzt. Außerdem stehen wir mit unserer Teilleistungsstörung auch beim Lernen (z.B. von Vokabeln) vor größeren Schwierigkeiten. Zusammen werden wir Lösungen erarbeiten.

Anmelden kann man sich bis zum 24.10.2019 auf https://www.bvl-legasthenie.de/ja. Alle weiteren Informationen sind dem angehängten Flyer zu entnehmen.

Viele Grüße

Das Sprecher*innenteam

Anton, Christina, Natascha und Svea

Junge Aktive des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
JA-Facebookgruppe
ja@bvl-legasthenie.de
Gemeinsam sind wir stark!

Pressemitteilung zum Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.09.2019: Aufruf zum Schulwettbewerb gegen Fördernotstand

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) ruft gemeinsam mit der Deutschen Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung – am 30.09.2019, dem Tag der Legasthenie und Dyskalkulie, zu einem Schulwettbewerb auf, um eine bestmögliche Förderung für Schülerinnen zu erreichen.

Berlin, 23. September 2019

In Schulen herrscht durch den akuten Lehrkräftemangel ein massiver Fördernotstand. Alle verfügbaren Pädagogen werden für den Regelunterricht eingesetzt und die schulische Förderung kommt dabei zu kurz. Die Bertelsmann-Studie prognostiziert bis 2025 allein an den Grundschulen 26.3000 fehlende Lehrkräfte, was dramatisch ist, denn hier werden die Weichen für die weitere schulische Entwicklung der Kinder gestellt. Um deutlich zu machen, dass Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie davon besonders betroffen sind, wird dieses Jahr zum 4. Mal am 30.09.2019 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen. » Weiterlesen

Pippi Langstrumpf und die Dyskalkulie

Pippis Rechenkünste erinnert jeder. Oder? Sie konnte sich nicht merken wie die Zahlen miteinander zusammenhängen. Heute weiß man, dass manche Kinder unter Dyskalkulie leiden. Sie haben ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erlernen der Grundrechenarten, der Mengenverhältnisse und der Raumlage, jedoch weniger bei den höheren mathematischen Operationen wie Algebra oder Differentialrechnung. Reichliches Wiederholen führt zu keiner dauerhaften Verbesserung. Sowohl Fehlerquote als auch die Art der Fehler variieren.

Wenn diese Kinder früh erkannt und speziell gefördert werden, haben sie eine (gute) Chance jeden möglichen Schulabschluss zu erlangen. Die Dyskalkulie kann im Verbund mit einer Legasthenie auftreten, sie schließen sich entgegen der verbreiteten Meinung nicht aus.

In Schulen wird leider noch allzu oft eine Wiederholung der nicht gekonnten Aufgaben im Alleingang als Förderunterricht betrachtet. Eine erfolgversprechende Förderung sollte sich jedoch unbedingt an den individuellen Schwächen ausrichten und weniger am aktuellen Unterrichtsstoff. Zudem benötigen diese Kinder gerade eine andere Art der Erklärung, manchmal auch 4 Arten, weil ihnen andere Verarbeitungswege zur Verfügung stehen.

Lehrkräfte, Eltern, das Kind und außerschulische Fachkräfte sollten unbedingt miteinander sprechen und Beobachtungen teilen. Eine fachärztliche Diagnostik eröffnet eine umfassendere Beurteilung der persönlichen Schwächen und Stärken, die in der Regel wiederum zu einer individuelleren und damit erfolgversprechenderen Förderung führen können.

Dyskalkule Kinder erkennt man z. B. an Problemen

  • bei der Orientierung in Raum (oben, unten, rechts, links werden schwer erfasst Ordnung
    klappt nicht allein), schlechtes Vorstellungsvermögen
  • bei der Orientierung in der Zeit (5 Minuten erscheinen wie 5 Stunden „ich fange gar nicht
    erst an“)
  • bei der Orientierung in der Reihenfolge (auslassen/vertauschen der (Nachbar-)Zahlen, Problem rückwärts zu zählen, Punktrechnung vor Strichrechnung)
  • falsches Zählen, Zahlendreher, Probleme beim erfassen des 10 er, 20er, 100er Raums
  • Übersehen von Zahlen, Rechenzeichen, Worten in Textaufgaben
  • spätes Abstrahieren vom Fingerrechnen zum reinen Denken,
  • hohe Varianz in der Fehlerquote,
  • geringe Merkfähigkeit für diesen Bereich
  • Multiplikation und Division fällt noch schwerer als Addition und Subtraktion
  • erkennen „offensichtliche“ Fehler nicht
  • Übertragen von Gelerntem auf ähnliche Aufgaben geschieht nicht

Früherkennung im Kindergarten und Schuleingangsstufe bezieht sich auf die Vorläuferfunktionen wie z. B. die Orientierung in der Raumlage (anziehen, Tisch decken), der Zeit (Tageszeit, Jahreszeit), der Reihenfolge von Tätigkeiten, dem Erkennen von Mengen.

 

Von Regine Lorenzen, stellvertretende Vorsitzende Landesverband für Legasthenie und Dyskalkulie Schleswig-Holstein e.V., kostenlose Beratungsnummer 0700 999 585 74 www.lvl-sh.de

Technische Innovationen – Lesehilfen auf dem Prüfstand

Wem das Lesen schwer fällt, der kommt nicht darum herum, wirklich jede Begegnung mit einem Text als Anlass zum Lese-Training zu nutzen.

Doch es gibt immer wieder Augenblicke, wo das Textverständnis in den Vordergrund rückt, wie z.B. in Klassenarbeiten und Prüfungen. Da geht es nicht darum, dass das Lesen trainiert wird, sondern dass die Aufgabenstellung verstanden wird, damit die Bearbeitung gelingen kann. » Weiterlesen

Teilnehmer gesucht: Umfrage Musik und Legasthenie

Sehr geehrte Damen und Herren,

für ein Forschungsprojekt im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück suche ich legasthene (Musik-)Schüler/innen (ab 14 Jahre), Studenten und Profimusiker, die bereit wären, an einer Umfrage teilzunehmen.

Die Umfrage ist online zu finden unter

www.musik-legasthenie-umfrage.de

Sie ist selbstverständlich anonym und in etwa 20 Minuten zu beantworten. Erfragt werden der persönliche musikalische Lernlebenslauf und Erfahrungen mit Notenschrift und Legasthenie. Dafür sollten die Teilnehmenden seit mindestens drei Jahren ein Instrument lernen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Anfrage weiterleiten könnten an Ihre musizierenden Schüler/innen, Kolleginnen und Kollegen und andere Kontakte, die weitere legasthene Musiker/innen kennen könnten. Sollten Sie selbst betroffen sein, würde ich mich über Ihre Teilnahme selbstverständlich freuen.

Weiter unten finden Sie noch einen kleinen Informationstext zu meiner Arbeit. Für weitere Informationen melden Sie sich gerne bei mir:

annika.sabrowski@hs-osnabrueck.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,

Annika Sabrowski

 

Just a bunch of dots on the page“

So beschreibt ein musikalisch begabter Legastheniker seine Sicht auf die Notenschrift. Er hat Gesang und Klavier gelernt, doch wegen seiner Frustration das Musiklernen aufgegeben. Da er große Probleme beim Notenlesen hatte, musste ihm sein Lehrer die Stücke, die er lernen wollte, immer wieder vorspielen, doch er konnte die Melodien nicht über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis behalten.

Kommen legasthene Kinder und Erwachsene in den Instrumentalunterricht, trifft eine Lehrkraft, die im Lesen geübt ist, auf ein nicht unbedingt offensichtliches Problemfeld. Viele Legastheniker/innen scheinen gute Fähigkeiten entwickelt zu haben, musikalische Schwierigkeiten zu kompensieren und können teilweise ihr eigenes Musiklernen nur schlecht beschreiben, daher können Probleme unter Umständen lange versteckt bleiben. Zudem ist, auch wenn es erkennbare Gemeinsamkeiten (fast) aller legasthenen Musizierenden zu geben scheint, jeder Mensch einzigartig mit seinen Stärken und Schwächen.

Im schulischen Alltag ist die Legasthenie längst angekommen, doch ihre Auswirkungen auf den Instrumentalunterricht im Allgemeinen oder das Notenlesen im Speziellen, sind wissenschaftlich kaum untersucht und fast ausnahmslos in englischsprachigen Quellen beschrieben, obwohl einzelne Betroffene von großen Auswirkungen berichten.

Ich wünsche mir, mit meiner Arbeit einen Beitrag zu leisten, Informationen so zur Verfügung zu stellen, dass Lehrkräfte und legasthene Menschen Zugang zu diesem Thema finden können und sich darauf einlassen, ihren persönlichen Weg des Musizierens zu suchen, anstatt sich durch die Lese- und Rechtschreibschwäche die Freude an der Musik verderben zu lassen. Dazu bitte ich alle musizierenden Legastheniker/innen und alle legasthenen Musiker/innen mit ihren persönlichen Erfahrungen die Forschung zu bereichern.

 

Aktionstag: Ein Resumee aus Preetz

30.09.2018 Bundesweiter Aktionstag Legasthenie und Dyskalkulie

Unsere bisherigen Aktionstage hatten wir in der Öffentlichkeit auf dem Preetzer Marktplatz organisiert. Der diesjährige Aktionstag fiel jedoch auf einen Sonntag, sodass sich unser Team des Gesprächskreises Preetz im Landesverband Schleswig-Holstein dazu entschlossen hatte, einige Tage zuvor einen Themenabend zu Legasthenie und Dyskalkulie sowie individuelle Beratung anzubieten.

Zum Einstieg der Veranstaltung haben wir versucht, die Teilnehmer ein wenig in die Situation der Betroffenen zu versetzen. Zum Thema Legasthenie sollte ein Satz mittels eines aus verschiedenen Strichkombinationen frei erfundenen Alphabetes gelesen werden. Zum Thema Dyskalkulie haben wir die 0 sowie die ersten 9 Buchstaben des Alphabetes als Ziffern vorgegeben. Auf dieser Grundlage haben wir dann zweistellige Zahlen laut gelesen, Übungen an einer leeren Hundertertafel vorgenommen sowie Rechenaufgaben gelöst. Das eigene Erleben der Schwierigkeiten und Aha-Erkenntnisse bei diesen Übungen, verdeutlichte noch einmal die täglichen Probleme und wurde von den Teilnehmern positiv bewertet.

Nach einem kurzen Umriss unserer Evolution und damit Entwicklung von Sprache, Schriftsprache sowie Zählen, lag anschließend der Schwerpunkt in den Ausführungen zum Zusammenhang von Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen und den Teilleistungen Hören-Sehen-Blicken-Zählen:

„Wir sehen nicht mit den Augen
und hören nicht mit den Ohren,
sondern mit dem Gehirn“

Das Sehen und die damit eng verbundene Blicksteuerung, die Fähigkeit der Unterscheidung von ähnlichen Lauten und die simultane Mengenerfassung gehören zu den grundlegenden Lernvoraussetzungen. Für richtiges Lesen, Schreiben und Rechnen ist die fehlerfreie Verarbeitung, dessen was Augen und Ohren wahrnehmen, erforderlich. Trotz gesunder Sinnesorgane können dabei im Gehirn Entwicklungsrückstände oder Verarbeitungsschwächen auftreten, die eine (von immer mehreren Ursachen) für Lernprobleme wie Legasthenie (bzw. Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder Dyskalkulie (bzw. Rechenschwäche) sein können.

Langjährige Forschung und wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen mit Lese-, Rechtschreib- oder Rechenproblemen sowie ADHS oder allgemeinen Lernstörungen, bei den Hör-, Seh- und Blickprüfungen deutlich schlechter abschneiden als Kontrollkinder des gleichen Alters. Ein gezieltes Training der betroffenen Wahrnehmungsfunktionen verbessert in vielen Fällen die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesinformationen. Durch die Schaffung eines solchen gefestigten Fundaments, wird damit dann das Lernen für die betroffenen Kinder erleichtert.

Unsere Aktion war in der Presse angekündigt und zahlreiche Interessierte nahmen teil. Erfreulicherweise wurde das Angebot nicht nur von ratsuchenden Eltern und Großeltern, sondern auch von angehenden und ausgebildeten Pädagogen sowie Therapeuten verschiedener Ausrichtungen angenommen. Teilweise befanden sich unter den Eltern Ehemalige, die bereits zu ihrer eigenen Kinder-/ Jugendzeit von unserem Team durch die Schulzeit begleitet wurden.

Stefanie Johannsen

Mitgliederversammlung am 10.03.2018

Einladung

zur ordentlichen Mitgliederversammlung des LVL SH

am 10. März 2018 in Bordesholm

 

Zeit:    Sonnabend 10. März 2018 von 10.00 bis ca. 14.00 Uhr

Ort:     Hotel Carstens
Holstenstraße 23
24582 Bordesholm

Diese Einladung zur Mitgliederversammlung gilt laut Satzung anstelle eines persönlichen Briefes durch Veröffentlichung in der BVL-Verbandszeitschrift.

Sehr geehrte Mitglieder des LVL SH, wir laden Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung 2018 ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Festlegung der Tagesordnung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Kassenbericht nebst Prüfbericht der Kassenprüfer
  4. Voranschlag (Haushaltsplan) für das Geschäftsjahr 2017
  5. Genehmigung der Niederschrift der Mitgliederversammmlung vom 19. März 2016 in Henstedt-Ulzburg
  6. Bericht des Beauftragten für Sozialrecht im LVL SH
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl der Delegierten für die Delegiertenversammlung des BVL / Herbst 2018
  9. Wahl der Kassenprüfer für das Haushaltsjahr 2017
  10. Vom Ortsverband bis zum BVL – die Struktur und ihre Chancen
  11. Gestaltung des Tages der Legasthenie und Dyskalkulie, 30. September 2018
  12. Verschiedenes
  13. Ende der Versammlung und Verabschiedung

Begründete Anträge von Mitgliedern zur Ergänzung der Tagesordnung müssen der/dem Vorsitzenden bis spätestens 1 Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich oder per Fax zugegangen sein.

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung.

Herzliche Grüße

Für den Vorstand

Sigrid Sabrowski
Vorsitzende
eMail: vorsitz@lvl-sh.de

 

Sitzenbleiben ist bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie keine Lösung

PRESSEMITTEILUNG

Sitzenbleiben ist bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie keine Lösung

 

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) empfiehlt Eltern und Pädagogen, Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie nicht zusätzlich durch ein Sitzenbleiben seelisch zu belasten.

Bonn, 7. Juli 2017

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) erhält aktuell viele Anfragen von Eltern, die sich Rat holen, weil ihre Kinder wegen einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sitzen bleiben. Die betroffenen Kinder haben meist keine individuelle Förderung und keinen Nachteilsausgleich wegen ihrer Beeinträchtigung erhalten und die Schule scheint mit der Situation überfordert zu sein. „Die Mathematiklehrerin meiner Tochter teilte mir mit, dass Nadine sich nicht am Unterricht beteiligt und auch bei den Klassenarbeiten versagt. Trotz der zusätzlichen Arbeitsblätter zeige sie keine Fortschritte und solle deshalb die Klasse wiederholen“, beklagt Nadines Mutter. Die Lehrerin habe ihr gesagt, sie kenne sich mit Dyskalkulie nicht aus und wüsste auch nicht, wie man Nadine, die in die 3. Klasse kommen würde, helfen könne. Daher sei eine Klassenwiederholung der beste Weg, um mehr Zeit zu gewinnen, den Schulstoff der 2. Klasse in Mathematik zu wiederholen. „Meine Tochter sitzt weinend in ihrem Zimmer und ist mit ihren 8 Jahren total verzweifelt. Wir fühlen uns von der Schule allein gelassen und fragen uns, was eine Klassenwiederholung bringen soll, wenn Nadine in der Schule nicht gefördert wird“, so die Mutter. » Weiterlesen

Stürmischer Aktionstag Legasthenie und Dyskalkulie

Das Team des Preetzer Gesprächskreises im Landesverband Schleswig-Holstein stand am Aktionstag von 9:00-13:00 Uhr auf dem Marktplatz in Preetz, um Interessierten Informationen rund um das Thema Legasthenie und Dyskalkulie sowie individuelle Beratung anzubieten. Schlagwort-Plakate rund um das Pavillondach gaben auch dem entfernt Vorbeigehenden Hinweise über unser Anliegen.

Da der Stand in der Presse angekündigt war, kamen einige Eltern gezielt mit individuellen Fragen auf uns zu, andere nutzten das für sie überraschende Angebot, auch wenn die Fragen Randgebiete unseres Fachbereiches betrafen, wie z.B. Hochbegabung.

Leider machte das sommerliche Herbstwetter an diesem Tage eine Pause, so dass wir zwischenzeitlich alle Hände brauchten, um den Pavillon festzuhalten.

Mit ca. 10 intensiven Beratungsgesprächen betrachtet das Team aber die Aktion als gelungen und hofft nun auf mehr Zuspruch bei den monatlichen Veranstaltungen.

30.09.2016, Barbara Seidel-Steffen