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Pressemeldung des BVL: Diskriminierung

Diskriminierung: Verweigerung von Nachteilsausgleichen verhindert erfolgreiche Bildungsabschlüsse

Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) macht auf einen gravierenden Missstand im Umgang mit Nachteilsausgleichen aufmerksam, der dazu führt, dass Deutschland einen Fachkräftemangel beklagt

Bonn, 4. Juli 2019

In vielen Schulen und Hochschulen finden in den Sommermonaten die Abschlussprüfungen statt. Für Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie bedeutet das, von der Willkür der Klassenkonferenzen und Prüfungskommissionen abhängig zu sein. Liegt die medizinische Diagnose einer Lese-Rechtschreibstörung und/oder Rechenstörung vor, besteht ein Rechtsanspruch auf einen individuellen Nachteilsausgleich. Der Nachteilsausgleich muss dabei so gestaltet werden, dass die vorliegende Beeinträchtigung bestmöglich kompensiert wird. So sieht es auch die Rechtsprechung. „Leider erleben wir in der Praxis ein komplett unterschiedliches Bild. Vielen Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden wird entweder kein Nachteilsausgleich oder ein nicht wirksamer Nachteilsausgleich gewährt. Die Folge davon ist, dass sie im schlimmsten Fall ohne Abschluss dastehen“, beklagt Tanja Scherle, Bundesvorsitzende des BVL.

Legasthenie und Dyskalkulie stellen keine Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten und fachlichen Kompetenzen dar. Nur die technischen Fertigkeiten des Lesens, Rechtschreibens und/oder Rechnens sind eingeschränkt. Diese Probleme lassen sich heute gut mit technischen Hilfsmitteln kompensieren. „Menschen mit einer Sehschwäche können diese mit einer Brille ausgleichen und niemand würde einem Brillenträger seine fachliche Kompetenz absprechen“, sagt Scherle. „Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie sieht man ihre Beeinträchtigung nicht an und unterschätzt ihre Fähigkeiten. Die Diskriminierung, die Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie noch immer erfahren, führt dazu, dass sie ihre Potenziale nicht entfalten können und dem Arbeitsmarkt gut qualifizierte Mitarbeiter verloren gehen,“ bedauert Scherle.

Insbesondere Menschen mit einer Dyskalkulie werden daran gehindert, eine gut qualifizierte Ausbildung zu absolvieren, da viele Schulen und Hochschulen einen Nachteilsausgleich verweigern. Noch weniger nachvollziehbar ist es, wenn man Schülern mit einer Rechtschreibstörung einen Zeitzuschlag bei Prüfungen gibt, damit sie mehr Zeit haben, ihre Fehler zu korrigieren. Das ist vergleichbar mit der Situation, einem Schüler mit einer Sehschwäche das Tragen der Brille zu untersagen, weil die anderen Schüler auch keine Brille tragen. „Unser Bildungssystem verspricht unseren Schüler*innen eine Chancengleichheit. Leider erfahren die meisten Menschen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie eine massive Diskriminierung“, so Scherle. „Erst gestern hatte ich einen Anruf von einer Mutter mit einem 12jährigen Sohn, der die Begabung für den Besuch eines Gymnasiums hat, aber auf der Realschule ist, da er aufgrund seiner Legasthenie keine Gymnasialempfehlung bekommen hat. Da ihm die Realschule keinen Nachteilsausgleich in Deutsch und Englisch gewährt, soll er jetzt aufgrund der schlechten Noten zur Hauptschule querversetzt werden. Das ist in unserer Beratungspraxis kein Einzelfall“, beklagt Tanja Scherle.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie fordert alle Verantwortlichen in Bildung und Politik auf, sich endlich ihrer Verantwortung zu stellen und dafür Sorge zu tragen, anforderungsgerechte Nachteilsausgleiche zu ermöglichen. Andere europäische Länder sind uns deutlich voraus und unterstützen Menschen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie tatkräftig. Ein Nachteilsausgleich bedeutet keine Bevorzugung der betroffenen Menschen, sondern nur die Herstellung einer Chancengleichheit.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de

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Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
Annette Höinghaus
c/o EZB Bonn
Postfach 201338
53143 Bonn
Tel.    04193 / 965604
Fax:   04193 / 969304
Mobil: 0172 / 4262463

Technische Innovationen – Lesehilfen auf dem Prüfstand

Wem das Lesen schwer fällt, der kommt nicht darum herum, wirklich jede Begegnung mit einem Text als Anlass zum Lese-Training zu nutzen.

Doch es gibt immer wieder Augenblicke, wo das Textverständnis in den Vordergrund rückt, wie z.B. in Klassenarbeiten und Prüfungen. Da geht es nicht darum, dass das Lesen trainiert wird, sondern dass die Aufgabenstellung verstanden wird, damit die Bearbeitung gelingen kann. » Weiterlesen

Teilnehmer gesucht: Umfrage Musik und Legasthenie

Sehr geehrte Damen und Herren,

für ein Forschungsprojekt im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück suche ich legasthene (Musik-)Schüler/innen (ab 14 Jahre), Studenten und Profimusiker, die bereit wären, an einer Umfrage teilzunehmen.

Die Umfrage ist online zu finden unter

www.musik-legasthenie-umfrage.de

Sie ist selbstverständlich anonym und in etwa 20 Minuten zu beantworten. Erfragt werden der persönliche musikalische Lernlebenslauf und Erfahrungen mit Notenschrift und Legasthenie. Dafür sollten die Teilnehmenden seit mindestens drei Jahren ein Instrument lernen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Anfrage weiterleiten könnten an Ihre musizierenden Schüler/innen, Kolleginnen und Kollegen und andere Kontakte, die weitere legasthene Musiker/innen kennen könnten. Sollten Sie selbst betroffen sein, würde ich mich über Ihre Teilnahme selbstverständlich freuen.

Weiter unten finden Sie noch einen kleinen Informationstext zu meiner Arbeit. Für weitere Informationen melden Sie sich gerne bei mir:

annika.sabrowski@hs-osnabrueck.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,

Annika Sabrowski

 

Just a bunch of dots on the page“

So beschreibt ein musikalisch begabter Legastheniker seine Sicht auf die Notenschrift. Er hat Gesang und Klavier gelernt, doch wegen seiner Frustration das Musiklernen aufgegeben. Da er große Probleme beim Notenlesen hatte, musste ihm sein Lehrer die Stücke, die er lernen wollte, immer wieder vorspielen, doch er konnte die Melodien nicht über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis behalten.

Kommen legasthene Kinder und Erwachsene in den Instrumentalunterricht, trifft eine Lehrkraft, die im Lesen geübt ist, auf ein nicht unbedingt offensichtliches Problemfeld. Viele Legastheniker/innen scheinen gute Fähigkeiten entwickelt zu haben, musikalische Schwierigkeiten zu kompensieren und können teilweise ihr eigenes Musiklernen nur schlecht beschreiben, daher können Probleme unter Umständen lange versteckt bleiben. Zudem ist, auch wenn es erkennbare Gemeinsamkeiten (fast) aller legasthenen Musizierenden zu geben scheint, jeder Mensch einzigartig mit seinen Stärken und Schwächen.

Im schulischen Alltag ist die Legasthenie längst angekommen, doch ihre Auswirkungen auf den Instrumentalunterricht im Allgemeinen oder das Notenlesen im Speziellen, sind wissenschaftlich kaum untersucht und fast ausnahmslos in englischsprachigen Quellen beschrieben, obwohl einzelne Betroffene von großen Auswirkungen berichten.

Ich wünsche mir, mit meiner Arbeit einen Beitrag zu leisten, Informationen so zur Verfügung zu stellen, dass Lehrkräfte und legasthene Menschen Zugang zu diesem Thema finden können und sich darauf einlassen, ihren persönlichen Weg des Musizierens zu suchen, anstatt sich durch die Lese- und Rechtschreibschwäche die Freude an der Musik verderben zu lassen. Dazu bitte ich alle musizierenden Legastheniker/innen und alle legasthenen Musiker/innen mit ihren persönlichen Erfahrungen die Forschung zu bereichern.

 

Pressemitteilung des BVL: Kurzfilm „I Wonder“

Emotionale Belastungen durch Legasthenie. Neuer Kurzfilm „I Wonder“ plädiert für mehr Akzeptanz und Offenheit

 

Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) hat das Filmprojekt „I Wonder“ unterstützt, um Menschen mit Legasthenie Mut zu machen, offen damit umzugehen. Sehr einfühlsam wird in dem Kurzfilm gezeigt, wie schwer das Leben mit einer Legasthenie sein kann.

 

Bonn, 25. April 2019

Menschen mit einer Legasthenie fühlen sich bis heute noch immer ausgegrenzt und missverstanden. Sie werden auf ihre Schwächen reduziert und können ihre Begabungen nur selten ausleben. Der Kurzfilm „I Wonder“, für den Olivia Nigl, Studentin der Hochschule Mainz, das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat, greift dieses Problem sehr eindrucksvoll auf. Olivia Nigl hat selber eine Legasthenie und konnte sich so besonders gut in die emotionale Welt von Menschen mit einer Legasthenie einfühlen.

Vielen Menschen mit einer Legasthenie fällt es schwer, sich offen zu ihren Problemen im Lesen und/oder Rechtschreiben zu bekennen. Die vielen Niederlagen und Diskriminierungen in der Schulzeit, aber auch in der Ausbildung, im Studium oder im Beruf machen es für sie schwer, offen darüber zu sprechen. Würden sie mehr Akzeptanz und Toleranz in der Gesellschaft erfahren, würde ihnen viel Leid erspart bleiben.

Der Kurzfilm „I Wonder“ versucht die verschiedenen Facetten im Leben von Menschen mit einer Legasthenie aufzuzeigen, indem er eine Schülerin bis ins Erwachsenenalter begleitet. Als Zuschauer spürt man den seelischen Druck, der auf der Schülerin liegt und der sie auch noch im Erwachsenenalter belastet. Erst als die junge Frau den Mut fasst, vor einem großem Publikum ihr Problem offen anzusprechen, fällt eine große Last von ihren Schultern und sie fühlt sich frei und stark. Unterschiedlich zu sein und unterschiedliche Begabungen zu haben, das steht für die Vielfalt unserer Gesellschaft. Legasthenie gehört zu dieser Vielfalt.

„Wir wünschen, dass es uns gelingt, mit diesem Film die Gesellschaft wach zu rütteln, damit sich Menschen mit einer Legasthenie angenommen fühlen und ihre Potenziale uneingeschränkt entwickeln können. Vielleicht sprechen Bilder mehr als Worte, insbesondere dann, wenn es mit so vielen Emotionen geschieht, wie in diesem Film“, sagt Tanja Scherle, Bundesvorsitzende des BVL.

Mit Unterstützung des BVL wurde das Projekt zusammen mit einem Team von über 50 Studenten, über 100 Statisten und Darstellern, darunter auch Kinder und Jugendliche, sowie einigen Profi-Schauspielern realisiert. Der Film wurde von Spektrumfilm koproduziert und, zusätzlich zur finanziellen Förderung des BVL, mit den Geldern der Film und Medien Nachwuchsförderung Rheinland-Pfalz unterstützt. Die Jugendschauspielschule Scaramouche Academy in Wiesbaden unterstützte das Team u.a. bei der Suche nach jungen Darstellern und den erforderlichen Castings. Für die aussagekräftigen Bilder ist DOP Leander Xaver Kupferer verantwortlich. Den großen organisatorischen Aufwand bewältigte Produzentin Kim Müller. Das Bachelorabschluss-Projekt von Olivia Nigl wurde durch Professorin Katja Davar und Professor Olaf Hirschberg betreut.

Der BVL gratuliert allen Beteiligten zu dem beeindruckenden Film und bedankt sich für das große Engagement. Der Film ist jetzt öffentlich und kann über die Homepage des BVL www.bvl-legasthenie.de abgerufen werden.

 

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
Annette Höinghaus
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Elternseminar Rechenschwäche – Dyskalkulie

Das für den 11.05.2019 geplante Elternseminar Rechenschwäche – Dyskalkulie kann leider nicht durchgeführt werden. Bitte schauen Sie wieder hier vorbei, wir versuchen, es erneut anzubieten.

Elternseminar Legasthenie

Am 25.05.2019 laden der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Schleswig-Holstein e.V. und der Ortsverband Hohenlockstedt/Kellinghusen in Kooperation mit Lesen-Schreiben-Rechnen e.V., Kiel, zu einem Elterseminar zum Thema „Stressfaktor Legasthenie“ ein.

Update: Das Seminar ist ausgebucht. Wir planen aber eine Wiederholung. Schauen Sie gerne wieder hier vorbei.

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Junge Aktive: Jubiläumsworkshop

Die Jungen Aktiven veranstalten vom 31.07. – 04.08.2019 unseren Jubiläumsworkshop. Dieser wird in der Jugendherberge Kassel stattfinden.
Das Motto lautet „5 Jahre Junge Aktive – Gemeinsam sind wir stark“.  Im April 2014 wurden die Jungen Aktiven gegründet und das 5-jährige Bestehen feiern wir mit einem 5-tägigen Workshop.
Anmelden kann man sich bis zum 31.03.2019 auf https://www.bvl-legasthenie.de/ja.
Alle weiteren Informationen sind dem angehängten Flyer zu entnehmen.
Viele Grüße
Das Sprecher*innenteam
Anton, Christina, Johanna, Natascha und Svea
Junge Aktive des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V.
JA-Facebookgruppe
ja@bvl-legasthenie.de
Gemeinsam sind wir stark!

„Weiter geht`s – Lebensübergänge gestalten und begleiten“

Unter diesem Motto laden die Jungen Aktiven zu ihrem Winterworkshop ein.

Anmeldeschluss ist der 30.11.2018

Aktionstag: Ein Resumee aus Preetz

30.09.2018 Bundesweiter Aktionstag Legasthenie und Dyskalkulie

Unsere bisherigen Aktionstage hatten wir in der Öffentlichkeit auf dem Preetzer Marktplatz organisiert. Der diesjährige Aktionstag fiel jedoch auf einen Sonntag, sodass sich unser Team des Gesprächskreises Preetz im Landesverband Schleswig-Holstein dazu entschlossen hatte, einige Tage zuvor einen Themenabend zu Legasthenie und Dyskalkulie sowie individuelle Beratung anzubieten.

Zum Einstieg der Veranstaltung haben wir versucht, die Teilnehmer ein wenig in die Situation der Betroffenen zu versetzen. Zum Thema Legasthenie sollte ein Satz mittels eines aus verschiedenen Strichkombinationen frei erfundenen Alphabetes gelesen werden. Zum Thema Dyskalkulie haben wir die 0 sowie die ersten 9 Buchstaben des Alphabetes als Ziffern vorgegeben. Auf dieser Grundlage haben wir dann zweistellige Zahlen laut gelesen, Übungen an einer leeren Hundertertafel vorgenommen sowie Rechenaufgaben gelöst. Das eigene Erleben der Schwierigkeiten und Aha-Erkenntnisse bei diesen Übungen, verdeutlichte noch einmal die täglichen Probleme und wurde von den Teilnehmern positiv bewertet.

Nach einem kurzen Umriss unserer Evolution und damit Entwicklung von Sprache, Schriftsprache sowie Zählen, lag anschließend der Schwerpunkt in den Ausführungen zum Zusammenhang von Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen und den Teilleistungen Hören-Sehen-Blicken-Zählen:

„Wir sehen nicht mit den Augen
und hören nicht mit den Ohren,
sondern mit dem Gehirn“

Das Sehen und die damit eng verbundene Blicksteuerung, die Fähigkeit der Unterscheidung von ähnlichen Lauten und die simultane Mengenerfassung gehören zu den grundlegenden Lernvoraussetzungen. Für richtiges Lesen, Schreiben und Rechnen ist die fehlerfreie Verarbeitung, dessen was Augen und Ohren wahrnehmen, erforderlich. Trotz gesunder Sinnesorgane können dabei im Gehirn Entwicklungsrückstände oder Verarbeitungsschwächen auftreten, die eine (von immer mehreren Ursachen) für Lernprobleme wie Legasthenie (bzw. Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder Dyskalkulie (bzw. Rechenschwäche) sein können.

Langjährige Forschung und wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen mit Lese-, Rechtschreib- oder Rechenproblemen sowie ADHS oder allgemeinen Lernstörungen, bei den Hör-, Seh- und Blickprüfungen deutlich schlechter abschneiden als Kontrollkinder des gleichen Alters. Ein gezieltes Training der betroffenen Wahrnehmungsfunktionen verbessert in vielen Fällen die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesinformationen. Durch die Schaffung eines solchen gefestigten Fundaments, wird damit dann das Lernen für die betroffenen Kinder erleichtert.

Unsere Aktion war in der Presse angekündigt und zahlreiche Interessierte nahmen teil. Erfreulicherweise wurde das Angebot nicht nur von ratsuchenden Eltern und Großeltern, sondern auch von angehenden und ausgebildeten Pädagogen sowie Therapeuten verschiedener Ausrichtungen angenommen. Teilweise befanden sich unter den Eltern Ehemalige, die bereits zu ihrer eigenen Kinder-/ Jugendzeit von unserem Team durch die Schulzeit begleitet wurden.

Stefanie Johannsen

Legasthenie- und Rechenschwäche-Erlass gültig bis 2022

Beide Erlasse gehen – vorerst unverändert – in die Verlängerung bis zum 31. Juli 2022. Mit dieser aktualisierten Gültigkeit wurden sie nun im Nachrichtenblatt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (September-Ausgabe) veröffentlicht.

Eine inhaltliche Überarbeitung ist angestrebt, hierbei wird sich der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Beratung mit einbringen.