Bericht vom 5. Schleswig-Holsteiner Kongress Legasthenie und Dyskalkulie 2010

Bericht vom

5. Schleswig-Holsteiner Kongress Legasthenie und Dyskalkulie

Unser fünfter Kongress zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie fand am 20. November in Kiel statt. Bei gutem Reisewetter kamen 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Audimaxgebäude der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Am Vormittag vermittelte Hans-Joachim Lukow in seinem Vortrag sehr anschaulich und praxisorientiert wichtige Einblicke in das Thema Früherkennung und Prävention von Rechenschwäche. Im zweiten Vortrag präsentierte Prof. Dr. Friedrich Schönweiss Lösungen zur Individuellen Rechtschreibförderung, eingebettet in Maßnahmen, die die Freude an Bildung erhalten oder zurückgewinnen.

Beide Referenten konnten ihr Thema vor einem kleineren Teilnehmerkreis am Nachmittag in ihren Workshops vertiefen. Neben diesen beiden Workshops „Förderdiagnostik bei Rechenschwäche“ und „LISA – ein Modell, das Schule macht: Förderdiagnostik, Qualifizierung, regionale Bildungsnetzwerke“ gab es noch 8 weitere Workshops zu den Themen „Mit Spiel und Spaß lesen und schreiben“, „Wie sinnvoll sind Rechtschreibtests und Rechtschreibdiagnosen?“, „Papi, ich hasse Mathe!“, „Nachteilsausgleich (oder Ausgleichsmaßnahmen?) … für Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreibschwäche“, „Spannungsfeld Legasthenie und Hochbegabung“, „Englisch in der Grundschule. (K)Ein Problem für Legastheniker?“ und „RICHTIG LESEN LERNEN“. Bedauerlicherweise konnte Frau Kremer ihren Workshop „Freude an Englisch trotz Legasthenie“ wegen einer akuten Erkrankung nicht halten.

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir erfreulicherweise durchweg gute Rückmeldungen zu den sehr engagierten Referenten bekommen, die so entscheidend zum erfolgreichen Verlauf des Kongresses beigetragen haben. Herzlichen Dank.

Nicht vergessen möchte ich unsere fleißigen Helfer bei der Organisation, Check-In, Tageskasse, Information, Technik, Getränke-/Kuchenversorgung, ohne die ein ehrenamtlich organisierter Kongress nicht möglich wäre. Herzlichen Dank.

Herzlichen Dank auch an alle Unterstützer der CAU, des Studentenwerks, des Zentrums für Lehrerbildung, des IQSH und des Ministeriums für Bildung und Kultur. Danken möchte ich auch Herrn Minister Dr. Klug für sein Grußwort zum Kongress.

Herzliche Grüße

Für den Vorstand

Matthias Höinghaus

Nachlese vom 6. Schleswig-Holsteiner Kongress Legasthenie und Dyskalkulie am 10.11.12